Historie

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Firmengründer
†  Gottfried Bitterlich

Als Gottfried Bitterlich 1964 die Ingenieurbüro Freudenberg GmbH (IBF) gründete, entwickelte er im Dachgeschoss seiner Wohnung Sondermaschinen und baute gemeinsam mit seiner Frau Ruth und zwei weiteren Mitarbeitern Prägeapparate in der Küche zusammen. „Für wahr kein Zuckerschlecken!“, wird der Firmengründer zitiert.


Die Erfolgsgeschichte der IBF GmbH begann im Jahre 1964 mit der Suche nach einer pneumatischen Lösung für ein Produkt. Gottfried Bitterlich stieß auf die Firma FESTO Pneumatik in Esslingen. Diese suchte Ende der 1960er Jahre im hiesigen Raum ein neues Vertriebsgebiet, das die IBF GmbH fortan übernahm. Die Betriebsräume in der Wohnung wurden zu klein, ein Lagerraum musste her und ein Firmenwagen, ein gebrauchter Renault R4, der voll gepackt mit Ventilen und Schläuchen als Verkaufsfahrzeug diente. Die Pneumatik steckte damals noch in den Kinderschuhen, so dass der Freudenberger Ingenieur und sein Team wahre Überzeugungsarbeit leisten musste, um Kunden, zu denen außer der Großindustrie auch Handwerksbetriebe und Mittelstandsbetriebe gehörten, anzuwerben.

 

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Firmensitz in der Bruchstraße, 1971

Wenig später baute der Firmenchef in Büschergrund ein Wohn- und Geschäftshaus mit einem Zeichenbüro. Komplettiert wurde die „moderne Büroausstattung“ mit einer neuen Schreibmaschine, Briefwaage, Diktiergerät und der ersten EDV-Anlage. Das Geschäft mit der Esslinger Pneumatik lief so gut, dass das Lager unter der Garage bald zu klein wurde. 1971 zog die IBF GmbH in die heutige „Firmenzentrale“ in der Bruchstraße um. Hier fand auch die erste Hausmesse der IBF GmbH statt. Gottfried Bitterlich expandierte weiter, schloss zusätzlich noch in weiteren Bereichen der Automationstechnik Vertriebsverträge ab, erweiterte seinen Mitarbeiterstamm und baute ein Büro- und Wohngebäude an das bestehende Betriebsgebäude in der Bruchstraße.

 

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Zuschneidemaschine, 1966

 

1990 nahm Gottfried Bitterlich seine Söhne Jens und Jörg mit in die Geschäftsführung. 2006 zog sich der Firmengründer und Kopf der IBF GmbH aus dem Geschäft zurück und legte die Verantwortung komplett in die Hände seiner Söhne. Firmengründer Gottfried Bitterlich verstarb 78-jährig im Juli 2008.

 

In einer weiteren Fertigungshalle in der Bruchstraße und einer Fertigungshalle im Gewerbegebiet Hommeswiese beschäftigt die Firma heute 45 Mitarbeiter.

 

Über 50 Jahre Erfahrung mit pneumatischen und mechanischen Bauteilen, der Fertigung von Sondermaschinen zur Automatisierung von Fertigungsabläufen zeichnen das Management und die Beschäftigten der IBF GmbH mit großem Erfolg aus. Dabei ist der Geist des Firmengründers in dem immer noch familiär geführten Unternehmen allgegenwärtig: „Modernität und Menschlichkeit sind kein Widerspruch sondern die ideale Kombination, um in einer sich ständig weiterentwickelnden Welt erfolgreich bestehen zu können.“